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Universitätsklinikum Essen
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Behandlungsprogramme

Im WTZ kommen die Experten zu den Patienten, das heißt, wir haben die Behandlung von Patienten mit Krebserkrankungen so organisiert, dass alle beteiligten Experten in jeweils einem Behandlungsprogramm zusammenarbeiten. So sind für den Patienten kurze Wege und für die Experten eine optimale Kooperation gewährleistet.

Unsere Auswahlliste mit unterschiedlichen Begrifflichkeiten zu Tumorarten und -regionen hilft Ihnen bei der Suche nach dem passenden Behandlungsprogramm. Bitte wählen Sie:

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Forschung und Lehre

Zentrale Forschungseinrichtungen

Nachfolgenden finden Sie eine Übersicht der zentralen Forschungseinrichtungen und der dazugehörigen Koordinatoren.

Die Westdeutsche Biobank Essen (WBE) unterstützt als zentrale Serviceeinrichtung der Medizinischen Fakultät Duisburg-Essen die Erforschung von Krankheitsursachen: Gespendetes Probenmaterial mit den dazugehörigen streng pseudonymisierten Daten von Patienten des UK Essen wird hier eingelagert und steht der medizinischen Forschung zur Verfügung (siehe Rubrik Westdeutsche Biobank Essen (WBE).

Koordinatorin:

  • Dr. rer. nat. Katharina Jockers

Das Klinische Krebsregister (KKR) als zentrale Einrichtung des WTZ führt Patientendaten aus der klinischen Routine und der Tumordokumentation zusammen und verarbeitet sie unter Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen zum Datenschutz. Die Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten wird dabei mit Hilfe der Unterstützung erfahrener medizinischer Dokumentare gewährleistet. Während das KKR zum einen für die Registrierung aller Krebspatienten des UK Essen und der vom Gesetzgeber vorgeschriebenen elektronischen Übermittlung der zugehörigen Daten an das Epidemiologische Krebsregister des Landes NRW zuständig ist, dient es zum anderen auch als wichtige Ressource für die klinische und translationale Forschung. Im Rahmen eines umfangreichen Follow Up-Programms werden für alle WTZ-Patienten z.B. Daten zu Sterblichkeit, Spätfolgen und Lebensqualität zusammengetragen. Diese Informationen können zukünftig dabei helfen, die Behandlungsabläufe sowie die allgemeine Qualität unserer Patientenversorgung stetig zu verbessern.

Koordinator:

  • Univ.-Prof. Dr. rer. nat. Karl-Heinz Jöckel

Das Zentrum für Klinische Studien Essen (ZKSE) ist eine Einrichtung der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen. Es hat die Aufgabe, klinische Studien praxisnah und qualitätsorientiert zu unterstützen und die klinische Forschung im wissenschaftlichen Umfeld weiterzuentwickeln. Es dient dem Aufbau von effizienten Strukturen für die klinische Studienforschung, der Unterstützung der beteiligten Einrichtungen in Studienplanung und -durchführung sowie der Entwicklung eines zu vorhandenen Einrichtungen komplementären Forschungsprofils und der Etablierung von verbindlichen Qualitätsstandards und –sicherungsmaßnahmen. Unterstützt werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der Einwerbung von Drittmitteln zur Durchführung von klinischen Studien und bei der eigenen Drittmitteleinwerbung. Darüber hinaus dient das ZKSE der Kompetenzentwicklung durch Qualifizierungs- und Trainingsmaßnahmen. Die Durchführung von wissenschaftlich relevanter Auftragsforschung und die Schaffung von Transparenz hinsichtlich der Finanzierung von Forschung und Versorgung runden das Spektrum ab.

Koordinator:

  • Univ.-Prof. Dr. rer. nat. Karl-Heinz Jöckel

Die Phase-I-Einheit des WTZ sowie das Labor für Analytische Pharmakologie kooperieren seit mehr als 20 Jahren erfolgreich bei der Entwicklung neuer Medikamente und deren Einsatz in der Therapie von Tumorerkrankungen. Neben der kontrollierten Auswertung der frühen, klinischen Anwendung solcher Substanzen, zählt auch die Entwicklung pharmakologischer Methoden zur Identifikation weiterer potenzieller Substanzen und deren möglicher Anwendungsgebiete zu ihren Aufgaben. Um die Wirksamkeit neuer Medikamente zu bewerten oder deren Nebenwirkungen zu bestimmen, werden außerdem spezielle Biomarker untersucht. Aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung zählt die Phase-I-Einheit des WTZ im Bereich der Behandlung solider Tumore zu den Top-Einrichtungen in Europa. Viele Patienten können so von neuartigen Therapie-Optionen profitieren.

Koordinatoren:

  • Univ.-Prof. Dr. med. Sebastian Bauer,
  • Dr. rer. nat. Ralf Axel Hilger

Das Institut für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (IMIBE) ist eine zentrale Forschungseinrichtung mit langjähriger Erfahrung bei der Entwicklung, Durchführung und Analyse klinischer und epidemiologischer Studien, die sowohl WTZ- als auch externen Wissenschaftlicher zur Verfügung steht. Eines der Ziele ist, auf Basis verhaltens-, arbeits- und umweltbezogener Parameter, Risikofaktoren für die Entstehung von Krebserkrankungen zu identifizieren. In der klinischen Epidemiologie werden z.B. die Effekte verschiedener Therapien gemessen, Diagnostik- und Screeningmethoden bewertet und Prognosen für zahlreiche Szenarien aus dem Klinikalltag gestellt. Der Bereich Biostatistik und Bioinformatik unterstützt die Planung, Koordination und Durchführung verschiedener translationaler Forschungsprojekte – sowohl national als auch international - und beschäftigt sich mit der Entwicklung und Anwendung statistischer Methoden in der medizinischen Forschung.

Koordinator:

  • Univ.-Prof. Dr. rer. nat. Karl-Heinz Jöckel

Die Bereiche der Genomik, Transkriptomik und Epigenomik werden gemeinsam durch das BioChip-Labor des Instituts für Zellbiologie sowie den Bereich der Genominformatik des Instituts für Humangenetik betreut. Mit Hilfe der dort vorgehaltenen Technologien können Genotypisierungen und Genexpressionsanalysen vorgenommen werden, die für die Entwicklung und Behandlung aller Arten von Krebserkrankungen wichtige Erkenntnisse liefern können. Der Service steht allen Mitgliedern des WTZ sowie Wissenschaftlern der Universität Duisburg-Essen zur Verfügung.

Koordinatoren:

  • Priv. Doz. Dr. rer. nat. Ludger Klein-Hitpaß,
  • Prof. Dr. rer. nat. Sven Rahmann

Die Maus als Säugetier ist ein wichtiger Modellorganismus, um genetische, molekulare und zelluläre Mechanismen von Krebserkrankungen zu erforschen. Durch das Einbringen fremder DNA in das Genom der Maus ist es möglich, die Rolle verschiedener Gene bei der Entstehung von Tumoren zu charakterisieren und neue Therapieansätze zu entwickeln. Die hoch spezialisierten Einrichtungen des Zentralen Tierlaboratoriums (ZTL) entsprechen in Bezug auf Ausstattung, Tierschutz und Hygiene dem neuesten Stand und erfüllen alle Vorgaben des Tierschutzgesetzes. Das ZTL stellt ausgebildete Tierschutzbeauftragte, welche tierexperimentelle Forschungsprojekte prüfen und begleiten. In den vier „Core Facilities“ des ZTLs (Laborunit, OP-Unit, Transgene Unit und Verhaltensunit) können die Labortiere wissenschaftlich untersucht werden.

Koordinatoren:

  • Dr. rer. nat. Ralph Waldschütz,
  • Prof. Dr. rer. nat. Gero Hilken

Die Plattform für Funktionelle Immunphänotypisierung wird durch das Institut für Medizinische Mikrobiologie sowie das Institut für Transfusionsmedizin betreut. Sie wird intensiv von Wissenschaftlern und Ärzten genutzt, die sich v.a. dafür interessieren, auf welche Weise das Immunsystem bei der Entstehung, im Verlauf und bei der Bekämpfung einer Krebserkrankung beteiligt ist und welche Modulationen mit einem positiven Effekt für den Organismus in Verbindung gebracht werden können. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Patienten, die an chronischen Infektionen leiden, welche gleichzeitig mit der Entwicklung von Krebserkrankungen assoziiert sind.

Koordinatoren:

  • Univ.-Prof. Dr. med. Jan Buer,
  • Univ.-Prof. Dr. med. Peter Horn

Das Institut für Molekulare und Zelluläre Bildgebung (IMCES) verfügt über spezielles Equipment und umfassende Expertise in der Licht- und Elektronenmikroskopie, bei In vivo- und Intravital-Imaging und der Bildanalyse und -nachbearbeitung. Dieser Service steht allen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zur Verfügung. Mit Hilfe komplexer Tiermodelle oder Zellkulturen aus Patientenproben können physiologische und krankheitsbezogene Zustände aus den Bereichen Infektion, Entzündung, Immunologie und Krebs simuliert und untersucht werden.

Koordinator:

  • Univ.-Prof. Dr. rer. nat. Matthias Gunzer

Das Institut für Histo-und Molekularpathologie fungiert als nationales Referenzzentrum für die Pathologie von Schilddrüsen-und Nebenschilddrüsentumoren und leistet mit seiner fachlichen Expertise einen wichtigen Beitrag zur Routinediagnostik von Tumorerkrankungen aller Patienten, die am WTZ behandelt werden. Eine präzise Charakterisierung des vorliegenden Tumors ist von großer Bedeutung für die individuelle Therapieplanung. Die Bestimmung spezieller Biomarker im Tumorgewebe kann häufig die Effizienz der ausgewählten Behandlung verbessern und Auskunft über die weitere Prognose ermöglichen. Als zentrale Forschungseinrichtung unterstützt das Institut für Histo-und Molekularpathologie auch Wissenschaftler des WTZ im Rahmen von Forschungsprojekten bei der Versuchsplanung sowie der Auswertung immunhistochemischer Gewebeanalysen.  Der Fokus eigener Projekte liegt auf der Untersuchung von prognostischen Faktoren für die Entstehung, die Progression und das therapeutische Ansprechen eines Tumors unter Verwendung verschiedenster Methoden.

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WTZ-Ambulanz

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