Bitte wählen Sie:

Universitätsklinikum Essen
Direkteinstieg:

Schnelleinstieg über:

Behandlungsprogramme

Im WTZ kommen die Experten zu den Patienten, das heißt, wir haben die Behandlung von Patienten mit Krebserkrankungen so organisiert, dass alle beteiligten Experten in jeweils einem Behandlungsprogramm zusammenarbeiten. So sind für den Patienten kurze Wege und für die Experten eine optimale Kooperation gewährleistet.

Unsere Auswahlliste mit unterschiedlichen Begrifflichkeiten zu Tumorarten und -regionen hilft Ihnen bei der Suche nach dem passenden Behandlungsprogramm. Bitte wählen Sie:

zur Übersicht
Patienten & Angehörige

Kunsttherapie für Patienten der Onkologie

Die Kunsttherapie ist ein wichtiger Bestandteil in der Begleitung von onkologischen Patienten und Palliativpatienten. Sie fördert den Wandlungsprozess in diesem besonderen, oftmals sehr schweren Lebensabschnitt – auch unter Einbeziehung der Angehörigen und nahestehender Menschen. Die kreative Auseinandersetzung mit der Krankheitsrealität hilft den Patienten dabei, ihre inneren Gefühle, Sorgen und Ängste zum Ausdruck zu bringen. Im kreativen Prozess, der zum Beispiel auch beim Zuhören von Musik einsetzen kann, liegt eine heilende Kraft, die die medizinische Versorgung ergänzt.

Kunsttherapeutin Regine Schaff ist fest im Team der WTZ 4 Palliativstation verankert. Sie ist in die Besprechungen mit Ärzten, Pflegepersonal, Seelsorgern, Hospizdienst, Physiotherapeuten und Sozialdienst eingebunden und kann daher ihre kunsttherapeutische Begleitung optimal auf die momentane Situation und Gefühlslage des Patienten abstimmen. Viele Menschen schöpfen durch die kreative Arbeit neue Kraft.

Das Angebot der Kunsttherapie wird von den Krankenkassen nicht finanziert. Es wird durch Spenden an die Stiftung Universitätsmedizin Essen getragen.

 

Eine Auswahl von Werken der Patienten

Kunsttherapeutische Arbeit eines Patienten
Kunsttherapeutische Arbeit eines Patienten
Kunsttherapeutische Arbeit eines Patienten
Kunsttherapeutische Arbeit eines Patienten
Kunsttherapeutische Arbeit eines Patienten
Kunsttherapeutische Arbeit eines Patienten
Kunsttherapeutische Arbeit eines Patienten
Kunsttherapeutische Arbeit eines Patienten
Kunsttherapeutische Arbeit eines Patienten

Kunsttherapeutin Regine Schaff im Gespräch

Welche Materialien wenden Sie in der Kunsttherapie an?

Oh, jede Menge. Acrylfarben, Ölkreiden, Filz- und Buntstifte, Papier, Pappe, Stöcke, überhaupt Naturmaterialien jedweder Art. Also eigentlich alles, was für den kreativen Prozess des Patienten erforderlich ist. Es gibt kaum Grenzen. Ich muss es nur mit dem Patienten zusammen in seinem Zimmer am Bett noch bewerkstelligen können.

Sie gehen zu den Patienten?

Ja. Ich bin hauptsächlich für die Palliativpatienten zuständig und ich besuche sie auf ihren Zimmern. Ich biete auch einmal in der Woche ein Offenes Atelier an, da kommen die Patienten natürlich zu mir, aber in der Regel bin ich im Haus unterwegs.

Was machen Sie, wenn ein Patient mit Kunsttherapie gar nichts anfangen kann?

Bei denjenigen, die nicht Juchhu schreien, wenn ich von Kunsttherapie spreche, suche ich im Vorgespräch nach einem anderen Zugang. Gemeinsam Musik hören zähle ich auch zur Kunsttherapie, ebenso wie Phantasiegeschichten erzählen. Kreativität drückt sich generell in vielen Dingen aus. Ich lausche und horche, was der Patient mir sagt – immer mit der Aufmerksamkeit: Formiert sich daraus etwas, was gestaltet werden kann? Manchmal geht es darum, ein Interesse zu wecken oder wiederzuerwecken. Was hat früher einmal Freude gemacht, an was erinnert sich der Patient gerne? Die Familie, die Angehörigen sind in diese Prozesse mit eingebunden. Und so kann schließlich ein Tipi entstehen oder eine Strandbude oder ein Don Quichote.

Inwiefern hilft die Kunsttherapie dem Patienten?

Kunsttherapie lenkt vom schweren Krankenhausalltag ab. Es sind mal nicht die medizinischen Themen, die im Vordergrund stehen, sondern der Spaß am Tun. Die Patienten entdecken, dass sie noch Autonomie haben und dass da eine sprudelnde Quelle in ihnen steckt, die von der Krankheit unangetastet bleibt. Sie können sich mit ihrer inneren Kraft verbinden. In der Kunsttherapie hören die Gedankenspiralen auf und Entspannungsräume öffnen sich.

Kunsttherapeutin Regine Schaff im Gespräch mit einem Patienten und seiner Familie im Offenen Atelier.

Kunsttherapeutin Regine Schaff im Gespräch mit einem Patienten und seiner Familie im Offenen Atelier.

Dieses Schiff hat Kunsttherapeutin Regine Schaff für die Palliativstation des WTZ gestaltet.

Dieses Schiff hat Kunsttherapeutin Regine Schaff für die Palliativstation des WTZ gestaltet.

Kunsttherapeutin Regine Schaff in ihrem Offenen Atelier im WTZ-Stationenhaus.

Kunsttherapeutin Regine Schaff in ihrem Offenen Atelier im WTZ-Stationenhaus.

Kunsttherapeutin Regine Schaff im Gespräch mit einem Patienten und seiner Familie im Offenen Atelier.
Dieses Schiff hat Kunsttherapeutin Regine Schaff für die Palliativstation des WTZ gestaltet.
Kunsttherapeutin Regine Schaff in ihrem Offenen Atelier im WTZ-Stationenhaus.
 Regine Schaff
Ansprechpartner

Regine Schaff

Kunsttherapeutin am WTZ

+49 (0) 201 - 723 - 6181 E-Mail schreiben
Hinweis

Offenes Atelier

Das Kreativatelier für stationäre Patienten findet in der Regel immer mittwochs von 13 bis 14 Uhr statt. Regine Schaff bittet jedoch um eine kurze vorherige Anmeldung unter der Nummer:

+49 (0) 201 - 723 - 6181