Bitte wählen Sie:

Universitätsklinikum Essen
Direkteinstieg:

Schnelleinstieg über:

Behandlungsprogramme

Im WTZ kommen die Experten zu den Patienten, das heißt, wir haben die Behandlung von Patienten mit Krebserkrankungen so organisiert, dass alle beteiligten Experten in jeweils einem Behandlungsprogramm zusammenarbeiten. So sind für den Patienten kurze Wege und für die Experten eine optimale Kooperation gewährleistet.

Unsere Auswahlliste mit unterschiedlichen Begrifflichkeiten zu Tumorarten und -regionen hilft Ihnen bei der Suche nach dem passenden Behandlungsprogramm. Bitte wählen Sie:

zur Übersicht
Über uns

Das WTZ auf einen Blick

Imagefilm

 

Onkologisches Spitzenzentrum

Das Westdeutsche Tumorzentrum (WTZ) ist das Comprehensive Cancer Center (CCC) des Universitätsklinikums Essen. CCCs sind Spitzenzentren für Tumorforschung, Tumordiagnostik und Tumortherapie nach US-amerikanischem Vorbild. Als einziges Onkologisches Spitzenzentrum in der Metropolregion Ruhr wird das WTZ von der Deutschen Krebshilfe gefördert. Mehrere Hundert Ärzte und Wissenschaftler aus rund 40 Kliniken und Instituten arbeiten hier zusammen. In interdisziplinären Behandlungsprogrammen bieten sie jedem Krebspatienten maßgeschneiderte Therapien an. Ambulante und stationäre Behandlung ergänzen sich dabei optimal. Als Partnerstandort im Deutschen Konsortiums für Translationale Krebsforschung (DKTK) in Nordrhein-Westfalen setzt sich das WTZ dafür ein, neueste Erkenntnisse aus der onkologischen Forschung so schnell wie möglich den Patienten zukommen zu lassen. Das Einzugsgebiet des WTZ geht daher weit über die Grenzen Nordrhein-Westfalens und Deutschlands hinaus. Das Wissen aus der Krebsforschung wird auch an Krankenhäuser und Arztpraxen in der Region weitergegeben.

Das Westdeutsche Tumorzentrum ist das Comprehensive Cancer Center des Universitätsklinikums Essen.

Das Westdeutsche Tumorzentrum ist das Comprehensive Cancer Center des Universitätsklinikums Essen.

2012 wurde das WTZ-Stationen-Haus auf dem Campus eröffnet. Die Stationen WTZ 1 bis 4 befinden sich hier. Foto: Christian Nielinger

2012 wurde das WTZ-Stationen-Haus auf dem Campus eröffnet. Die Stationen WTZ 1 bis 4 befinden sich hier. Foto: Christian Nielinger

Das WTZ-Stationen-Haus verfügt über einen offenen Eingangs- und Wartebereich.

Das WTZ-Stationen-Haus verfügt über einen offenen Eingangs- und Wartebereich.

Auf der Station WTZ 4 gibt es einen großen Aufenthaltsraum mit Aquarium. Hier treffen sich Patienten und Angehörige zum Beispiel regelmäßig zum Frühstück.

Auf der Station WTZ 4 gibt es einen großen Aufenthaltsraum mit Aquarium. Hier treffen sich Patienten und Angehörige zum Beispiel regelmäßig zum Frühstück.

Ebenfalls auf der WTZ 4 gibt es einen Kunsttherapieraum - und die Kunsttherapeutin Regine Schaff, die die Patienten anleitet.

Ebenfalls auf der WTZ 4 gibt es einen Kunsttherapieraum - und die Kunsttherapeutin Regine Schaff, die die Patienten anleitet.

Etwa 100 Meter vom Stationen-Haus entfernt befindet sich die WTZ-Ambulanz, die in den meisten Fällen erste Anlaufstelle für alle Krebspatienten ist.

Etwa 100 Meter vom Stationen-Haus entfernt befindet sich die WTZ-Ambulanz, die in den meisten Fällen erste Anlaufstelle für alle Krebspatienten ist.

In der WTZ-Ambulanz gibt es 73 Behandlungsplätze, an denen die ambulanten Therapiemaßnahmen der Patienten durchgeführt werden.

In der WTZ-Ambulanz gibt es 73 Behandlungsplätze, an denen die ambulanten Therapiemaßnahmen der Patienten durchgeführt werden.

Im WTZ kommen die Ärzte zum Patienten. In Tumorkonferenzen beraten die Ärzte gemeinsam die Befunde der Patienten.

Im WTZ kommen die Ärzte zum Patienten. In Tumorkonferenzen beraten die Ärzte gemeinsam die Befunde der Patienten.

Die Patienten des WTZ profitieren von modernen Diagnoseverfahren und einer personalisierten Behandlung.

Die Patienten des WTZ profitieren von modernen Diagnoseverfahren und einer personalisierten Behandlung.

Die Ruhrlandklinik mit dem Westdeutschen Lungenzentrum gehört als Tochterunternehmen der Universitätsmedizin Essen zum WTZ.

Die Ruhrlandklinik mit dem Westdeutschen Lungenzentrum gehört als Tochterunternehmen der Universitätsmedizin Essen zum WTZ.

Das Westdeutsche Tumorzentrum ist das Comprehensive Cancer Center des Universitätsklinikums Essen.
2012 wurde das WTZ-Stationen-Haus auf dem Campus eröffnet. Die Stationen WTZ 1 bis 4 befinden sich hier. Foto: Christian Nielinger
Das WTZ-Stationen-Haus verfügt über einen offenen Eingangs- und Wartebereich.
Auf der Station WTZ 4 gibt es einen großen Aufenthaltsraum mit Aquarium. Hier treffen sich Patienten und Angehörige zum Beispiel regelmäßig zum Frühstück.
Ebenfalls auf der WTZ 4 gibt es einen Kunsttherapieraum - und die Kunsttherapeutin Regine Schaff, die die Patienten anleitet.
Etwa 100 Meter vom Stationen-Haus entfernt befindet sich die WTZ-Ambulanz, die in den meisten Fällen erste Anlaufstelle für alle Krebspatienten ist.
In der WTZ-Ambulanz gibt es 73 Behandlungsplätze, an denen die ambulanten Therapiemaßnahmen der Patienten durchgeführt werden.
Im WTZ kommen die Ärzte zum Patienten. In Tumorkonferenzen beraten die Ärzte gemeinsam die Befunde der Patienten.
Die Patienten des WTZ profitieren von modernen Diagnoseverfahren und einer personalisierten Behandlung.
Die Ruhrlandklinik mit dem Westdeutschen Lungenzentrum gehört als Tochterunternehmen der Universitätsmedizin Essen zum WTZ.

 

Universitätsklinikum Essen

Das Universitätsklinikum Essen ist ein Krankenhaus der Maximalversorgung. Gegründet 1909, erlangte es 1963 den universitären Status. Pro Jahr werden in zentraler Lage in Essen rund 250.000 Patienten behandelt: etwa 50.000 stationär in den 1.300 Betten und rund 200.000 ambulant. Mehr als 6.000 Mitarbeiter der unterschiedlichsten Disziplinen in 28 Kliniken und 24 Instituten setzen sich für eine exzellente und interdisziplinär angelegte Diagnostik und Therapie auf dem neusten Stand der Forschung ein.

Im WTZ arbeiten mehr als 370 Ärzte und Wissenschaftler aus rund 40 Kliniken und Instituten des Universitätsklinikums Essen zusammen. In fachübergreifenden Behandlungsprogrammen bieten sie jedem Krebspatienten gemeinsam mit vielen weiteren Mitarbeitern aus Medizin und Pflege maßgeschneiderte ambulante und stationäre Therapien an.

Die WTZ-Ambulanz ist für die meisten Krebspatienten die erste Anlaufstelle auf dem Klinikgelände. Die interdisziplinäre Einrichtung wurde 2008 eröffnet und folgt dem einzigartigen Prinzip, dass hier die Ärzte aus allen Fachrichtungen zum Patienten kommen – und nicht umgekehrt. Die Ambulanz verfügt über 73 Behandlungsplätze. Pro Jahr werden hier etwa 80.000 Behandlungen durchgeführt.

Zu knapp 30.000 Behandlungen kommt es pro Jahr bei den Krebspatienten im WTZ-Bettenhaus, dem stationären Teil des Tumorzentrums. Das Stationenhaus wurde 2012 eröffnet, die vier Etagen (Stationen WTZ1 bis WTZ4) werden von der Inneren Klinik (Tumorforschung) und der Klinik für Hämatologie genutzt. Die WTZ4 ist die Palliativstation. In nächster Umgebung liegen die Kliniken für Strahlentherapie, Nuklearmedizin und Knochenmarktransplantation, das WTZ-Forschungsgebäude, die onkologische Intensivstation und die WTZ-Ambulanz.

Die Behandlung von Patienten mit Krebserkrankungen ist so organisiert, dass alle beteiligten Mediziner in jeweils einem Behandlungsprogramm zusammenarbeiten. Der Patient freut sich über kurze Wege, die Fachexperten über eine optimale Kooperation. Manche der insgesamt 14 Behandlungsprogramme haben sich zu großen eigenen Zentren weiterentwickelt. An diesen Zentren sind häufig neben dem WTZ noch weitere Kliniken in Essen und Umgebung beteiligt. Viele Patienten haben dadurch den Vorteil, dass sie einen Teil der Diagnostik und Behandlung in einer wohnortnäheren Klinik absolvieren können – auf dem Niveau einer Universitätsklinik.

Krebspatienten am WTZ haben Zugang zu mehr als 350 klinischen Studien. Im Rahmen wissenschaftlich kontrollierter klinischer Studien werden am WTZ vielversprechende neue Medikament eingesetzt, die vielen Patienten bessere Überlebenschancen und eine höhere Lebensqualität bieten. Das Zentrum für klinische Studien Essen (ZKSE) , eine Einrichtung der Medizinischen Fakultät der Universität Essen, hat die Aufgabe, klinische Studien praxisnah und qualitätsorientiert zu unterstützen und die klinische Forschung im wissenschaftlichen Umfeld weiterzuentwickeln.

Das WTZ entwickelt die Diagnose- und Therapiemöglichkeiten bei Krebserkrankungen stetig weiter. Die jahrzehntelangen Forschungsaktivitäten des Tumorzentrums haben bereits enorm zur Verbesserung der Krebsbehandlung beigetragen. In Anerkennung dieser Leistungen wurde das WTZ 2010 als einer von insgesamt sieben Partnerstandorten des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg ausgewählt. Gemeinsam bilden die onkologischen Spitzenzentren das Deutsche Konsortium Translationaler Krebsforschung (DKTK), ein deutschlandweites Forschungs-Netzwerk, das zum Ziel hat, interdisziplinäre, präklinische Forschungsergebnisse in Diagnostik und Therapie anzuwenden.

Das Universitätsklinikum Essen ist ein Krankenhausbetrieb, aber auch ein Ausbildungsbetrieb für angehende Ärzte. Hauptaufgaben der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen sind der Medizinunterricht und die Forschung. Rund 1.800 junge Menschen absolvieren hier ihr Medizinstudium – etwa 225 Studierende pro Studienjahr. Die wissenschaftliche und praktische Ausbildung soll die Nachwuchsärzte vor allem auf eigen­verantwortliches und selbstständiges ärztliches Handeln vorbereiten. Die medizinische Fakultät der Universität Duisburg-Essen bietet vier Studiengänge an: Humanmedizin, Medizinische Biologie, Medizinmanagement und Pharmaceutical Medicine.

Kooperationen und Netzwerke sind für das WTZ von großer Bedeutung: Als von der Deutschen Krebshilfe gefördertes Onkologisches Spitzenzentrum steht die Weitergabe fachlicher Expertise an oberster Stelle. Das regionale Netzwerk rund um das WTZ bezieht sowohl große, städtische Krankenhäuser als auch kleinere Krankenhäuser, Reha-Einrichtungen und private Praxen verschiedenster Disziplinen mit ein. Das WTZ bezieht das Netzwerk in innovative Konzepte mit ein und leistet zuverlässige Unterstützung bei Standardtherapien. Die besondere Rolle des WTZ wird zum Beispiel bei der Studie MARBLE deutlich, bei der das WTZ mit 30 weiteren Standorten kooperiert. Dabei werden Tumorgewebe und Blutproben von Patienten über die sogenannte WTZ-POP-Plattform auf spezielle Biomarker untersucht – mit der anschließenden Möglichkeit, ein maßgeschneidertes Therapiekonzept für den Patienten zu erarbeiten.