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Behandlungsprogramme

Im WTZ kommen die Experten zu den Patienten, das heißt, wir haben die Behandlung von Patienten mit Krebserkrankungen so organisiert, dass alle beteiligten Experten in jeweils einem Behandlungsprogramm zusammenarbeiten. So sind für den Patienten kurze Wege und für die Experten eine optimale Kooperation gewährleistet.

Unsere Auswahlliste mit unterschiedlichen Begrifflichkeiten zu Tumorarten und -regionen hilft Ihnen bei der Suche nach dem passenden Behandlungsprogramm. Bitte wählen Sie:

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Über uns

VERNETZUNG ZUM WOHL DER PATIENTEN

Die Kooperationsvereinbarungen des WTZ mit den Universitäten Köln und Münster sind Meilensteine für die Krebsmedizin in NRW

Neues Wissen erzeugt neue Herausforderungen. Das gilt auch für die Tumorforschung. In dem Maße, wie sich die wissenschaftlichen Erkenntnisse über Eigenschaften und Verhalten von Tumoren weiter differenzieren, steigen auch die Erwartungen an die Therapiemöglichkeiten. Wie kann es gelingen, die vorhandene Expertise im Interesse der Patienten nutzbar zu machen und neue Forschungserkenntnisse, Zug um Zug, in Therapien zu übertragen, die sowohl evidenzbasiert sind als auch klinisches Know-how mit einbeziehen?

Das WTZ stellt sich diesen Herausforderungen, indem es sich mit führenden universitären Krebszentren des Landes vernetzt. Dazu hat es 2019 zwei Kooperationsvereinbarungen abgeschlossen, die Meilensteine für die Krebsmedizin in Nordrhein-Westfalen darstellen. Das heben die beiden WTZ-Direktoriumsmitglieder Prof. Dr. Dirk Schadendorf und Prof. Dr. Martin Schuler hervor. Diese Kooperationen haben den Grundstein für das Exzellenz-Netzwerk Krebsmedizin NRW gelegt, das Patienten im bevölkerungsreichsten Bundesland auch außerhalb der Ballungsräume Zugang zu medizinischer Versorgung auf Spitzenniveau ermöglicht. „Diese Versorgung ist wissenschaftsbasiert, qualitätskontrolliert und bedarfsorientiert“, so die beiden Direktoren. Im Januar 2019 unterzeichnete das WTZ eine Kooperationsvereinbarung mit dem Centrum für Integrierte Onkologie (CIO) der Universität Köln. Damit gründeten die beiden Partner das Cancer Research Center Cologne Essen (CCCE), das sich der gemeinsamen Forschung, Lehre und ärztlichen Weiterbildung auf dem Gebiet der angewandten Krebsmedizin widmet. Das Land Nordrhein-Westfalen und die beiden Universitätskliniken investieren in den nächsten fünf Jahren insgesamt 30 Mio. EUR in das CCCE. „Unser Ziel ist es, mittelfristig eine nationale und internationale Spitzenstellung in der Krebsforschung zu erreichen“, erläutert Prof. Dr. Schuler.

Im Oktober 2019 besiegelte das WTZ Essen die Netzwerkpartnerschaft mit dem Comprehensive Cancer Center der Universität Münster (CCC) unter dem Dach des WTZ. Hier liegt der Schwerpunkt auf einer optimalen Patientenversorgung. Dazu werden beide Partner die Vernetzung der universitätsmedizinischen onkologischen Standorte im Ruhrgebiet und in Westfalen vorantreiben. Daher bewerben sie sich gemeinsam im Rahmen des Programms „Onkologische Spitzenzentren“ der Deutschen Krebshilfe (das WTZ Essen ist bereits seit 2009 als Spitzenzentrum anerkannt). „Dieser Zusammenschluss stellt ein visionäres Konzept für die Krebsmedizin dar“, erläutert Prof. Dr. Schadendorf. „Basierend auf dem Gedanken, „Kooperation statt Kompetition“, arbeiten hier zwei universitäre Netzwerkpartner gemeinsam zum Wohl der Patienten zusammen.“