Hämatologische Onkologie

Die Krebserkrankungen des blutbildenden Systems umfassen u. a. Leukämien, myelodysplastische und myeloproliferative Syndrome, Lymphome und multiple Myelome. Diese Erkrankungen werden am WTZ interdisziplinär von Spezialisten aus den Bereichen der Hämatologie, Strahlentherapie, Nuklearmedizin und Transfusionsmedizin behandelt.

Durch Vorhaltung zahlreicher Investigator- oder Industrie-initiierter klinischer Studien haben Erkrankte Zugriff auf innovative Therapiekonzepte, die eine weitere Verbesserung der Behandlungsergebnisse erwarten lassen. Beispiele hierfür sind immun- und radioimmuntherapeutische Ansätze, molekular definierte, zielgerichtete Therapeutika und epigenetische Behandlungsstrategien.

Ein wesentlicher Schwerpunkt der Klinik für Hämatologie und Stammzelltransplantation liegt auf den zellulären Immuntherapien. Hierzu zählen neben der allogenen Stammzelltransplantation auch die sogenannten CAR-T Zellen.

Die Klinik für Hämatologie und Stammzelltransplantation verfügt hierzu über einen ausgewiesenen Herstellungsbereich für Zelltherapeutika und kooperiert im Bereich der zellulären Immuntherapie intensiv mit der Klinik für Kinderheilkunde III, der Inneren Klinik (Tumorforschung), sowie der Klinik für Dermatologie. Zur frühzeitigen Erkennung krankheits- oder therapiebedingter Spätkomplikationen dient ein auf die Bedürfnisse unserer Patientinnen und Patienten abgestimmtes Nachsorgeprogramm.

Ihr Kontakt zur Hämatologie

  • Tel.: 0201 723-5136

Interdisziplinäre

Tumorkonferenz

Mittwochs 15:00 – 17:00 Uhr

Unsere Experten

Prof. Dr.
Bastian von Tresckow

Leitung Behandlungsprogramm
Leitung Zentrum für Hämatologische Neoplasien
Klinik für Hämatologie und Stammzelltransplantation

Kai Arne Plümer

Koordination Zentrum für Hämatologische Neoplasien
Klinik für Hämatologie und Stammzelltransplantation

pdf Cover
Zertifikat der DKG für das Zentrum für Hämatologische Neoplasien am WTZ Essen
PDF-Dokument, 227 kBZertifikat anzeigen

Patienteninformation zu Nebenwirkungen

Eine Krebstherapie kann auch Nebenwirkungen verursachen. Wir informieren Sie in leicht verständlichen Informationsblättern zu häufigen Beschwerden wie Neuropathie (Nervenschädigung mit Kribbeln oder Taubheitsgefühl), Anämie (Blutarmut), Fatigue (ausgeprägte Erschöpfung), Nausea (Übelkeit), Thrombozytopenie (Mangel an Blutplättchen), Schleimhautentzündungen (Entzündungen im Mund- oder Rachenraum), Diarrhoe (Durchfall) und Obstipation (Verstopfung). Die PDFs sollen Ihnen helfen, Beschwerden besser einzuordnen und zu wissen, was Sie selbst tun können um diese zu lindern. Die Inhalte wurden mit dem gesamten behandelnden Team abgestimmt und werden von ärztlicher und pflegerischer Seite gemeinsam getragen.

Patienteninformation Übelkeit und Erbrechen

PDF-Dokument, 133 KBLaden

Patienteninformation Therapiebedingte Verstopfungen (Obstipation)

PDF-Dokument, 600 KBLaden

Patienteninformation Knochenmarksuppression – Thrombozytopenie

PDF-Dokument, 227 KBLaden

Patienteninformation Schleimhautentzündung im Mund- & Rachenraum

PDF-Dokument, 1 MBLaden

Patienteninformation Knochenmarksuppression – Anämie

PDF-Dokument, 199 KBLaden

Patienteninformation Therapiebedingte Diarrhoe

PDF-Dokument, 606 KBLaden

Patienteninformation Müdigkeits- und Erschöpfungssyndrom – Fatigue

PDF-Dokument, 161 KBLaden

Patienteninformation Knochenmarksuppression – Leukozytopenie

PDF-Dokument, 128 KBLaden