
Knochenmarktransplantation
Das WTZ Knochenmarktransplantations-Programm
Der Schwerpunkt des WTZ Knochenmarktransplantations-Programms (KMT) ist die allogene Stammzelltransplantation (SZT) bei malignen und nicht-malignen hämatologischen Erkrankungen. Hauptindikationsgebiete für diese Behandlungsform sind akute Leukämien, myelodysplastische Syndrome, myeloproliferative Erkrankungen, Lymphome und multiple Myelome.
Die Klinik für Hämatologie und Stammzelltransplantation (Direktor: Prof. Dr. C. Reinhardt) am WTZ ist eine der größten europäischen Schwerpunkteinrichtung mit einer jährlichen Transplantationsfrequenz von mehr als 190 allogenen SZT bei erwachsenen Patienten und Kindern. Im Bereich der pädiatrischen SZT besteht eine besonders enge Kooperation mit der Klinik für Kinderheilkunde III. Darüber hinaus wird das interdisziplinäre Behandlungsteam gebildet aus Experten der Klinik für Strahlentherapie, der Inneren Klinik (Tumorforschung), dem Institut für Transfusionsmedizin, dem Institut für Immunologie, dem Institut für Radiologie und Neuroradiologie, der Klinik für Nuklearmedizin, den Instituten für Medizinische Mikrobiologie und Virologie sowie dem Institut für Pathologie und Neuropathologie.
Das klinische SZT-Programm ist mit seinen Hauptindikationen an zahlreichen multizentrischen Therapieoptimierungs-Studien beteiligt. Eigene klinische Studienaktivitäten befassen sich mit der Optimierung der Konditionierungstherapie, der Entwicklung neuer Verfahren der Stammzelltransplantation und der allogenen SZT bei besonderen Patientengruppen (insbesondere bei älteren Patienten, sowie bei Patienten ohne gewebsverträgliche Spender). Multizentrische Therapiestudien werden angeboten bei akuten myeloischen Leukämien, akuten lymphatischen Leukämien, myelodysplastischen Syndromen, myeloproliferativen Erkrankungen, malignen Lymphomen und multiplen Myelomen.
Darüber hinaus bestehen aktuelle Studien zu neuen Transplantationstechniken (z. B. haploidentische SZT) und zur weiteren Verbesserung der Transplantationsresultate.
Ihr Kontakt zur Hämatologie
- Tel.: 0201 723-5136
Interdisziplinäre
Tumorkonferenz
Knochenmarktrans-
plantation
Dienstags 15:00 – 16:30 Uhr
Unsere Experten

Prof. Dr.
Bastian von Tresckow
Leitung Behandlungsprogramm
Leitung Zentrum für Hämatologische Neoplasien
Klinik für Hämatologie und Stammzelltransplantation

Kai Arne Plümer
Koordination Leitung Zentrum für Hämatologische Neoplasien
Klinik für Hämatologie und Stammzelltransplantation

Zertifikat der DKG für das Zentrum für Hämatologische Neoplasien am WTZ Essen
Patienteninformation zu Nebenwirkungen
Eine Krebstherapie kann auch Nebenwirkungen verursachen. Wir informieren Sie in leicht verständlichen Informationsblättern zu häufigen Beschwerden wie Neuropathie (Nervenschädigung mit Kribbeln oder Taubheitsgefühl), Anämie (Blutarmut), Fatigue (ausgeprägte Erschöpfung), Nausea (Übelkeit), Thrombozytopenie (Mangel an Blutplättchen), Schleimhautentzündungen (Entzündungen im Mund- oder Rachenraum), Diarrhoe (Durchfall) und Obstipation (Verstopfung). Die PDFs sollen Ihnen helfen, Beschwerden besser einzuordnen und zu wissen, was Sie selbst tun können um diese zu lindern. Die Inhalte wurden mit dem gesamten behandelnden Team abgestimmt und werden von ärztlicher und pflegerischer Seite gemeinsam getragen.

Patienteninformation Übelkeit und Erbrechen

Patienteninformation Therapiebedingte Verstopfungen (Obstipation)

Patienteninformation Knochenmarksuppression – Thrombozytopenie

Patienteninformation Schleimhautentzündung im Mund- & Rachenraum

Patienteninformation Knochenmarksuppression – Anämie

Patienteninformation Therapiebedingte Diarrhoe

Patienteninformation Müdigkeits- und Erschöpfungssyndrom – Fatigue

Patienteninformation Knochenmarksuppression – Leukozytopenie