Eines der größten Zentren in Europa

Das Endokrine Tumorzentrum am WTZ zählt mit rund 4.000 Patientenvorstellungen im Jahr zu den größten Zentren in Europa und bietet eine interdisziplinäre, spezialisierte und umfassende Diagnostik und Therapie für alle Patienten mit endokrinen und neuroendokrinen Tumoren, sowie von Hormonstörungenbei anderen Tumorerkrankungen bzw. im Rahmen von onkologischen Therapien.

Schwerpunkte liegen in der Behandlung von Schilddrüsenkrebs, einschließlich seltener Schilddrüsenkarzinome (radiojodrefraktäres Karzinom, PDTC und ATC, Medulläres Schilddrüsenkarzinom),  von neuroendokrinen Tumoren des Gastrointestinaltrakts, hormonaktiven und inaktiven Hypophysentumoren, Tumoren der Nebenschilddrüsen und der Nebennieren   einschließlich  Nebennierenkarzinom, malignes Phäochromozytom, Nebenschilddrüsenkarzinom sowie vererbbarer endokriner Tumorerkrankungen (MEN1, MEN2,  Carney Complex, Paragangliome, Neurofibromatose u.a.). 

Medikamentöse Therapiestudien (Phase Ib-IV) werden über die Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und Stoffwechselerkrankungen aktuell in folgenden Bereichen angeboten: Zielgerichtete und multimodalen Therapie bei fortgeschrittenen Schilddrüsenkarzinomen (radiojodrefraktäre Karzinome, medulläres Schilddrüsenkarzinom, anaplastisches SD-Karzinom), neuroendokrinen Tumoren (GEP-NET), hormonaktiven Hypophysentumoren (M. Cushing, Akromegalie) sowie Nebennierentumoren. Interdisziplinär im Endokrinen Tumorzentrum am WTZ stehen zur Diagnostik und Therapie bei endokrinen Tumoren zur Verfügung: molekularpathologische Analysen, endokrine Chirurgie, Dosimetrie/RJT, lokal- ablative Therapien der Leber (z.B. SIRT), neurochirurgische Verfahren, und strahlentherapeutische Anwendungen einschließlich der Protonentherapie sowie alle Formen der medikamentöse Tumortherapie (incl. Phase I Studien). 

Wissenschaftliche Schwerpunkte liegen im molekularen Tumorprofiling und dessen Anwendung für Prognose und zielgerichtete Therapien bei endokrinen Tumoren/Malignomen, in Tiermodellen und präklinische Studien zur Prüfung neuer Wirkstoffe, in Synthese und Evaluierung neuer Radiopharmaka, in präklinischen und klinischen Untersuchungen zum Einfluss von Hormonen auf Tumorwachstum, in Multizenterstudien zu  endokrinen Aspekten der Immuntherapie sowie in der Versorgungsforschung bei endokrinen Tumoren und Transition. Das Endokrine Tumorzentrum am WTZ ist aktiv eingebunden in Studien der EORTC endocrine Tumour Task Force, der ETA-CRN, der ENETS, sowie NET-Register, AG Hypophyse  und Sektion Schilddrüse der DGE, der CAEK und ESES. 

Kontakt Endokrines Tumorzentrum

Interdisziplinäre

Tumorkonferenz

Interdisziplinäre

Tumorkonferenz

Unsere Expert*innen

Univ.-Prof. Dr. Dr. med.
Dagmar Führer-Sakel

Leitung Behandlungsprogramm
Leitung Schwerpunkt Endokrine Malignome
Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und Stoffwechsel

PD Dr. med.
Harald Lahner

Koordination Schwerpunkt Endokrine Malignome
Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und Stoffwechsel

Zertifiziertes Onkologisches Zentrum

PDF-Dokument, 222 kBLaden

Patienteninformation zu Nebenwirkungen

Eine Krebstherapie kann auch Nebenwirkungen verursachen. Wir informieren Sie in leicht verständlichen Informationsblättern zu häufigen Beschwerden wie Neuropathie (Nervenschädigung mit Kribbeln oder Taubheitsgefühl), Anämie (Blutarmut), Fatigue (ausgeprägte Erschöpfung), Nausea (Übelkeit), Thrombozytopenie (Mangel an Blutplättchen), Schleimhautentzündungen (Entzündungen im Mund- oder Rachenraum), Diarrhoe (Durchfall) und Obstipation (Verstopfung). Die PDFs sollen Ihnen helfen, Beschwerden besser einzuordnen und zu wissen, was Sie selbst tun können um diese zu lindern. Die Inhalte wurden mit dem gesamten behandelnden Team abgestimmt und werden von ärztlicher und pflegerischer Seite gemeinsam getragen.

Patienteninformation Übelkeit und Erbrechen

PDF-Dokument, 133 KBLaden

Patienteninformation Therapiebedingte Verstopfungen (Obstipation)

PDF-Dokument, 600 KBLaden

Patienteninformation Knochenmarksuppression – Thrombozytopenie

PDF-Dokument, 227 KBLaden

Patienteninformation Schleimhautentzündung im Mund- & Rachenraum

PDF-Dokument, 1 MBLaden

Patienteninformation Knochenmarksuppression – Anämie

PDF-Dokument, 199 KBLaden

Patienteninformation Therapiebedingte Diarrhoe

PDF-Dokument, 606 KBLaden

Patienteninformation Müdigkeits- und Erschöpfungssyndrom – Fatigue

PDF-Dokument, 161 KBLaden

Patienteninformation Knochenmarksuppression – Leukozytopenie

PDF-Dokument, 128 KBLaden